Normalerweise wird unser Essen im Magen und Dünndarm verdaut. Bei Bohnen ist das schwieriger, weil sie Oligosaccharide enthalten. Das sind Zuckerketten aus 3 bis 5 Zuckermolekülen, die unser Körper nicht verdauen kann.
Diese Zucker gelangen als Ballaststoffe in den Dickdarm. Dort werden sie von Bakterien zersetzt. Dabei entstehen Gase, die Blähungen verursachen.
Einweichen und langes Kochen helfen: Die Oligosaccharide lösen sich im Einweichwasser und die Bohnen werden besser verträglich. Wer regelmäßig Bohnen isst, hat oft weniger Beschwerden.
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