Der Unterschied liegt vor allem im Stärkegehalt. Mehligkochende Kartoffeln enthalten mehr Stärke als festkochende. Die Stärke liegt in Form von kleinen Körnchen in den Kartoffelzellen. Beim Kochen saugen diese Körnchen Wasser auf und quellen. Wenn sie stark genug aufquellen, platzen die Zellen und die Kartoffel wird weich und locker.
Mehligkochende Kartoffeln enthalten nicht nur mehr Stärke, sondern auch mehr Amylose. Das ist ein Teil der Stärke, der sich beim Kochen schnell löst und Wasser aufnimmt. Der andere Teil, Amylopektin, bleibt beim Kochen stabil. Durch den höheren Amylose-Anteil werden mehlige Kartoffeln besonders locker und nehmen gut Flüssigkeit auf.
Festkochende Kartoffeln enthalten weniger Stärke und mehr Amylopektin. Sie bleiben beim Kochen fest, feucht und fein in der Struktur.
Es gibt drei Haupttypen von Kartoffeln:
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